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Musik
Herman Hesse Siddhartha

Dann hatte Siddhartha die Nacht in seinem Hause mit Tänzerinnen beim Weine zugebracht, hatte gegen seine Standesgenossen den überlegenen gespielt, welcher er nicht mehr war, hatte viel Wein getrunken und spät nach Mitternacht sein Lager aufgesucht, müde und dennoch erregt, dem Weinen und der Verzweiflung nahe, und hatte lang vergeblich den Schlaf gesucht, das Herz voll eines Elendes, das er nicht mehr ertragen zu können meinte, voll eines Ekels, von dem er sich durchdrungen fühlte wie vom lauen, widerlichen Geschmack des Weines, der allzu süßen, öden Musik, dem allzu weichen Lächeln der Tänzerinnen, dem allzu süßen Duft ihrer Haare und Brüste.

Then, Siddhartha had spent the night in his house with dancing girls and wine, had acted as if he was superior to them towards the fellow-members of his caste, though this was no longer true, had drunk much wine and gone to bed a long time after midnight, being tired and yet excited, close to weeping and despair, and had for a long time sought to sleep in vain, his heart full of misery which he thought he could not bear any longer, full of a disgust which he felt penetrating his entire body like the lukewarm, repulsive taste of the wine, the just too sweet, dull music, the just too soft smile of the dancing girls, the just too sweet scent of their hair and breasts.

Herman Hesse Siddhartha

Alles zusammen war der Fluß des Geschehens, war die Musik des Lebens.

All of it together was the flow of events, was the music of life.

Tout ce mélange, c’était le fleuve des destinées accomplies, c’était la musique de la vie.